Mit der Entwicklung der Landwirtschaft sind die Düngemittelarten zahlreicher und die Klassifizierungen detaillierter geworden. Dies hat viele Landwirte zu der Frage veranlasst: Was ist ein Dünger mit kontrollierter Freisetzung? Was ist Langzeitdünger? Was sind die Unterschiede zwischen Düngemitteln mit kontrollierter und langsamer Freisetzung?
I. Was ist ein Dünger mit kontrollierter Freisetzung?
Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung verlängern die Zersetzungs- und Freisetzungszeit von Nährstoffen durch Methoden wie Beschichtung, Einkapselung und die Zugabe von Inhibitoren. Dies trägt dazu bei, die Ausnutzung der Düngemittelnährstoffe zu verbessern, wodurch die Wirksamkeit des Düngemittels erhöht und die landwirtschaftliche Produktion gesteigert wird. Es ist eines der vom Landwirtschaftsministerium geförderten Düngemittel. Gängige Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung werden grob unterteilt in: schwefelbeschichtete (düngerbeschichtete), harzbeschichtete und Harnstoffenzyminhibitoren. Basierend auf unterschiedlichen Produktionsprozessen können sie weiter unterteilt werden in: Verbundtyp, Mischtyp und Blendtyp.
„Freisetzung“ bezieht sich auf den Prozess, durch den Nährstoffe von chemischen Substanzen in wirksame Formen umgewandelt werden, die Pflanzen direkt aufnehmen und nutzen können (z. B. Auflösung, Hydrolyse und Abbau); „langsam freisetzend“ bedeutet, dass die Nährstofffreisetzungsrate der chemischen Substanz weitaus geringer ist als die Freisetzungsrate leicht löslicher Düngemittel nach der Ausbringung in den Boden. Daher werden organische Stickstoffverbindungen (z. B. Harnstoff-Formaldehyd-UFs), die unter biologischer oder chemischer Einwirkung zersetzt werden können, üblicherweise als Langzeitdünger bezeichnet.
III. Unterschiede zwischen Düngemitteln mit kontrollierter und langsamer Freisetzung
Sowohl Düngemittel mit langsamer Freisetzung als auch Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung haben eine langsame Nährstofffreisetzungsrate und eine lang anhaltende Wirkung. In diesem Sinne gibt es keine strenge Unterscheidung zwischen ihnen. Hinsichtlich des Mechanismus und der Wirksamkeit der Kontrolle der Nährstofffreisetzungsraten gibt es jedoch Unterschiede zwischen Düngemitteln mit langsamer und kontrollierter Freisetzung. Düngemittel mit langsamer Freisetzung verlangsamen die Nährstofffreisetzungsrate durch chemische und biologische Faktoren, und die Freisetzung wird durch viele äußere Faktoren wie den pH-Wert des Bodens, die mikrobielle Aktivität, den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens, die Bodenart und die Menge des Bewässerungswassers beeinflusst. während Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung eine äußere Beschichtung verwenden, um wasserlösliche Düngemittel einzukapseln, was eine langsame Nährstofffreisetzung ermöglicht. Wenn die umhüllten Düngerpartikel mit feuchtem Boden in Kontakt kommen, dringt das Wasser im Boden durch die Umhüllung ein, wodurch sich ein Teil des Düngers auflöst. Dieser gelöste wasserlösliche Nährstoff diffundiert dann langsam und kontinuierlich durch die Mikroporen in der Beschichtung nach außen. Je höher die Bodentemperatur, desto schneller löst sich der Dünger auf und desto schneller passiert er die Membran. Je dünner die Membran, desto schneller erfolgt die Penetration.
Auch hinsichtlich der Nährstoffzusammensetzung gibt es Unterschiede zwischen beiden.LangzeitdüngerEs handelt sich meist um Einzelnährstoffdünger, vor allem Stickstoffdünger mit langsamer Freisetzung, auch Stickstoffdünger mit Langzeitwirkung genannt, die eine sehr geringe Wasserlöslichkeit aufweisen. Nach der Ausbringung auf den Boden zersetzt sich der Dünger unter Einwirkung chemischer und biologischer Faktoren allmählich und der Stickstoff wird langsam freigesetzt, wodurch der Stickstoffbedarf der Pflanze während ihrer gesamten Wachstumsphase gedeckt wird. Bei Düngemitteln mit kontrollierter Freisetzung handelt es sich dagegen meist um N-P-K-Mehrnährstoffdünger oder Vollnährstoffdünger mit Zusatz von Spurenelementen. Nach dem Aufbringen auf den Boden wird ihre Freisetzungsrate nur von der Bodentemperatur beeinflusst. Die Bodentemperatur hat jedoch auch großen Einfluss auf die Wachstumsrate der Pflanzen. Innerhalb eines bestimmten Temperaturbereichs erhöht sich mit steigender Bodentemperatur die Freisetzungsrate von Düngemitteln mit kontrollierter Freisetzung, gleichzeitig nimmt die Wachstumsrate der Pflanze zu und auch ihr Bedarf an Düngemitteln steigt.
Ein weiterer Faktor ist, ob die Nährstofffreisetzungsrate dem Nährstoffbedarf der Pflanze in verschiedenen Stadien entspricht. Langsam freisetzende Düngemittel geben Nährstoffe ungleichmäßig ab und die Nährstofffreisetzungsrate stimmt nicht unbedingt mit dem Nährstoffbedarf der Pflanze überein. Düngemittel mit kontrollierter Freisetzung geben Nährstoffe mit einer Geschwindigkeit ab, die eher dem Nährstoffbedarf der Pflanze entspricht, und decken so den Nährstoffbedarf der Pflanze in verschiedenen Wachstumsstadien.
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